Das Frühstücksei – ein muss bei jedem Frühstück?

Bildquellenangabe: manwalk / pixelio.de

Eier sind aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken, wir essen sie als Spiegeleier, Rühreier, als Omeletts und gekocht, als Frühstücksei. Egal, ob weich, mittel oder hart gekocht, das Frühstücksei, ist die beliebteste Art der Deutschen, ihr Ei zu verzehren. Doch darf man Eier ruhig jeden Tag essen, wie viele Eier pro Woche sind noch gesund und welche Auswirkungen kann ein höherer Verzehr von Eiern haben? Diese Fragen wollen wir hier einmal versuchen zu beantworten.

Was ist drin, im Ei?
Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche im Jahr über 200 Eier, etwa die Hälfte davon wird aus dem Ausland importiert.
Das ist drin, im Ei:

 

  • 10% vom Ei entfallen auf die Eierschale. Sie besteht aus drei Schichten: der Wachsschicht, dann folgt die Kristallit-Schicht und innen befindet sich noch die Dottermembrane. Im Normalfall hat eine Eierschale etwa eine Dicke von 0,3 mm.
  • 58% entfallen auf das Eiweiß oder auch Eiklar genannt. Dieses enthält neben Wasser auch noch eine ganze Menge Proteine, die man nicht umsonst im Volksmund auch als Eiweiße bezeichnet. Ist das Ei befruchtet, soll dieses Eiklar den Dotter und den ungeborenen Hühner-Embryo schützen.
  • 32% entfallen auf den Dotter, auch Eigelb genannt. Dieser Dotter ist die größte biologische Zelle, die die Wissenschaft kennt. Nach einer Befruchtung entwickelt sich aus ihm der Embryo.

Wie viele Eier sind gesund?
Ärzte raten, dass ein gesunder Mensch nicht mehr als 2-3 Eier pro Woche essen sollte. Dabei sollten aber auch verarbeitete Eier mit eingerechnet werden, wie etwa die Eier im Kuchen, in Nudeln etc. Doch warum sollten nicht mehr Eier gegessen werden? Wenn man bedenkt, dass in einem Eigelb ca. 280 mg Cholesterin enthalten sind und maximal 300 mg davon als Tagesdosis empfohlen werden, liegt diese begrenzte Menge eigentlich schon auf der Hand. Allerdings lagert sich das Cholesterin aus den Eiern, nicht bei jedem Menschen gleich viel ab, darum kann dieser empfohlene Verzehr auch nicht verallgemeinert werden. Während sich Einige, vor allem Herzpatienten, unbedingt an die Beschränkung halten sollten, spricht bei Anderen nichts gegen ein Frühstücksei jeden Tag. Wenn man weiterhin bedenkt, dass Sportler gern viele Proteine zu sich nehmen, da sich Proteine in Muskeln umwandeln kann man sich vorstellen, dass diese Proteine bei Menschen, die sich wenig bewegen, anstatt in Muskeln, eher in Fett umwandeln.

Das Frühstücksei als Schlankmacher?
Laut einer Studie, die an der Louisiana State University durchgeführt wurde, ja. Acht Wochen lang, wurden 125 übergewichtige Probanden überwacht, von denen die eine Hälfte täglich nicht mehr als 1000 Kilokalorien zu sich nahm, die andere Hälfte aß normal. Von der Diät haltenden Hälfte bekam eine Hälfte zum Frühstück einen Bagel und die andere Hälfte eine Eiermahlzeit. Obwohl beides 340 Kilokalorien hatte, hatten 65% der Eieresser mehr Gewichtsverlust, als die Bagelesser. Bei beiden Gruppen blieben die Blutfettwerte aber normal. Das könnte vielleicht daran liegen, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist, denn wer nicht frühstückt, wird eher dick, das ist wissenschaftlich bewiesen. Vielleicht liegt das am Heißhunger, den „Nichtfrühstücker“ im Tagesverlauf entwickeln, oder es hängt mit dem erhöhten Stoffwechsel am Morgen zusammen.

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