Gesund in der Höhe

Bildquellenangabe: Peter Freitag  / pixelio.de

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Ob Bergsteigen oder ganz klassisches Wandern – die schönsten Panoramen bieten sich dem geneigten Auge immer noch über den Dächern der Welt. In großen Höhen lauert jedoch eine Gefahr, die gerade viele Hobbybergsteiger unterschätzen – die Höhenkrankheit.

Gut ausgestattet – gut vorbereitet

Ihre Ursachen hat die Höhenkrankheit in dem geringeren Luftdruck, der auf Bergen herrscht, in extremen Fällen können Lungen- und Hirnödeme bis zum Tod führen. Doch auch vergleichsweise harmlosere Symptome wie Ohrensausen und Übelkeit machen so manchen Bergtrip zum Albtraum.
Eine gute Ausrüstung ist unerlässlich als Schutz gegen die Höhenkrankheit. Equipment wie z.B. die Vaude Höhenmesser machen es auch ungeübteren Bergsteigern leicht, einen Überblick zu behalten, wann Höhe und Luftdruck kritisch werden. Für große Aufstiege empfiehlt sich auch eine Sauerstoffflasche im Rucksack, daher sollte neben Zelt und Jacke unbedingt noch etwas Platz im Trekkingrucksack bleiben.
Auch die Verpflegung sollte an die Gefahr der Höhenkrankheit angepasst sein. Kohlenhydrathaltige Nahrung benötigt bei der Verdauung weniger Sauerstoff als fett- und eiweißreiches Essen. Absolut essentiell ist aber viel Wasser. Wer wenig trinkt, dehydriert mehr als nötig. Ein Aufstieg verlangt dem Körper viel ab, nur über Getränke lässt sich dem Körper wieder Flüssigkeit zuführen – Alkohol ist natürlich absolut tabu.

Training für die Höhe

Um den Körper ideal auf Bergtouren vorzubereiten empfiehlt sich intensives Ausdauertraining. An drei bis vier Tagen sollte man idealerweise Joggen oder Radfahren. So werden nicht nur die Beine trainiert, sondern die Muskeln können durch das Konditionstraining auch mehr Sauerstoff über längere Strecken aufnehmen. Allerdings sollte man früh genug damit beginnen – mindestens (!) drei Monate im Voraus sollte das Trainingspensum umgestellt werden.
Wer sich gut vorbereitet, muss sich vor der Höhenkrankheit nicht fürchten. Auf Warnsignale wie schwere Verwirrung und Atemnot ist jedoch immer zu achten. Mittel gegen Höhenkrankheit sollten keinesfalls vorbeugend eingenommen werden, da sie die Alarmsignale unterdrücken und die Höhenkrankheit in frühen Stadien schwer diagnostizierbar machen. Außerdem ist nicht nur die Höhenkrankheit selbst gefährlich. Schwindel und Verwirrtheit können zu Unkonzentriertheiten und daraus resultierenden, schweren Unfällen führen.
Spezielle Ausrüstung, wie z.B. die Vaude Produktpalette sie bietet, gesunde Ernährung, viel Training und ein Telefon oder Funkgerät als Absicherung machen den Trip auf den Berg zu einem unvergesslichen Erlebnis – statt zu einem Albtraum.

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