Trennkost – keine Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung

 

Bildquellenangabe: Margot Kessler / pixelio.de

Trennkost – keine Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung

Italiener sind eigentlich die geborenen Trennkostler: Zu einem Stück Fleisch oder Fisch gibt es bei ihnen meist Gemüse oder Salat, aber keine Kartoffeln oder andere Sättigungsbeilagen. Viele Nudelgerichte hingegen werden vegetarisch zubereitet – genau wie es die Regeln der Trennkost-Diät verlangen. Und all das schmeckt auch noch traumhaft gut. Die Mittelmeer-Küche bietet daher eine hervorragende Basis für eine Trennkost-Diät.

Das Prinzip der Trennkost

Das Prinzip dieser Diät geht auf den amerikanischen Arzt Dr. Howard Hay zurück. Seine Theorie war folgende: die Eiweißverdauung funktioniert ganz anders als die der Kohlenhydrate. Daraus zog er folgenden Schluss: Eine strikte Trennung der beiden Nahrungsmittelgruppen ist notwendig. Sie dürfen nur in getrennten Mahlzeiten genossen werden: Also etwa mittags einen Teller Spaghetti und abends ein Steak. Denn wenn die Eiweißverdauung gefordert ist, hat der Organismus die Kohlenhydrate bereits verdaut. Außerdem fügte er eine dritte Gruppe hinzu, die sogenannten „neutralen“ Lebensmittel. Sie sind Obst und Gemüse. Folgt man dieser einfachen Regel, darf man ruhig alles essen. Im Frühjahr fällt das besonders leicht, denn alle Frühlingsgemüse gehören zu den „neutralen“ Lebensmitteln, die man reichlich genießen und prima kombinieren kann. Also: Trennkost – keine Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung. Aber wie passt da ein Lieferservice?

Die Folgen der einseitigen Ernährung

Einseitige Ernährung führt zu einer Übersäuerung des Organismus. Die Naturheilkunde sieht darin eine Ursache für Krankheiten wie Allergien, Rheuma und Krebs. Schuld ist der übermäßige Konsum von Säurebildnern wie Fleisch, Weißmehlprodukten, Zucker und Alkohol. Da jedoch Ernährung von einem Lieferdienst längst nicht mehr nur Schnitzel mit Pommes bedeutet, ist Trennkost auch mit Lieferservices machbar. Auf der Speisekarte stehen heute Salate, vegetarische Aufläufe und saisonale und regionale Gemüsesorten. Fleisch und Fisch werden nach den Wünschen der Kunden zubereitet und auch die Beilagen bestimmt man selbst. Mit Trennkost wird das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder hergestellt. Allerdings sollte man sich hin und wieder etwas Gutes tun und eine Pizza bestellen. Eine Ernährungsumstellung ist nicht besonders leicht, allerdings sehr hilfreich für die Gesundheit. Trotzdem sollte man nicht unbedingt auf alle Leckereien verzichten.

Jeden Tag gibt es vier Mahlzeiten: Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie einen Snack. Dazu sollten mindestens 1 1/2 bis 2 Liter getrunken werden – am besten stilles Mineralwasser.

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